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Therapeutisches Reiten

Aufgaben und Ziele – Allgemeine Informationen über den Verein

Allgemeine Informationen über den Verein

Therapeutisches Reiten
Die integrativen Ferienreitkurse sind seit vielen Jahren ein Angebot des VKM, bei dem behinderte und gesunde Kinder Freude erleben und Gemeinschaft erfahren. Foto: E. Weiß

Behinderten Menschen Freude bereiten

Der Verein für körper- und mehrfachbehinderte Menschen organisiert seit mehr als 40 Jahren Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Handicap. Das Jubiläum zum 40-jährigen Bestehen im Jahr 2009 hat der VKM mit einem Benefizkonzert mit dem Bundes-Polizeiorchester gefeiert.

 

Für behinderte Menschen Therapien, Freude und Anerkennung ermöglichen ist eines der Hauptziele des Vereins für körper- und ehrfachbehinderte Menschen (VKM). Der etwa130 Mitglieder zählende eingetragene und als gemeinnützig anerkannte Verein mit Sitz in Regensburg bemüht sich schon seit mehr als 40 Jahren darum, benachteiligten Menschen mit speziellen Angeboten und Informationen trotz ihrer Handicaps Selbstbestätigung erfahrbar zu machen.
Facheinrichtungen, Therapien und sonderpädagogische Förderungen für Menschen mit Behinderung sind heutzutage gut ausgebaut, sagt Vereinsvorsitzende Christa Weiß. Zur Zeit der Vereinsgründung 1969 sei das noch ganz anders gewesen, erinnert die Diplom-Sozialpädagogin und Dozentin an der kirchlichen Fachakademie für Sozialpädagogik in Regensburg. Wer auf spezielle Therapien oder Einrichtungen angewiesen war, musste damals noch nach München oder Erlangen fahren.

Initiative für Einrichtungen

Eine der ersten Aufgaben nach der Gründung des Vereins im Jahr 1969 sei es deshalb gewesen, Fördereinrichtungen für behinderte Menschen in Regensburg anzuregen und auf den Weg zu bringen. Auf die Initiative des Vereins, der damals noch den Namen „Verein zur Förderung spastisch gelähmter und körperbehinderter Kinder“ trug, geht die Gründung des Kinderzentrums St. Martin und des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums in Regensburg zurück.

Therapien mit Pferden

Ein Schwerpunkt der Vereinsarbeit war in der Zeit von 1989 bis 2000 das Therapeutische Schwimmen für Kinder mit Behinderungen. Seit 1984 engagiert sich der VKM für das Therapeutische Reiten. Dank großzügiger Spenden und Sponsoren stehen für die Therapie derzeit vier vereinseigene Pferde zur Verfügung. Ein Pferd spendete Uwe Rippmannsberger von „Das Wasserbett“ und zwei Norweger erhielt der VKM von der weit bekannten Show-Band „Topsis“ und dem Regensburger Fleisch- und Wurstwaren Fachbetrieb und Festwirt Alfred Glöckl.

Für die Therapien verantwortlich ist Diplompädagogin Ursula Wiendl, die auch eine Zusatzausbildung für Reiten als Sport für behinderte Menschen absolviert hat.
Die Therapien finden derzeit im Reitstall Max Uhl in Schwarzhöfe bei Wolfsegg im nördlichen Landkreis Regensburg statt. Regelmäßig werden bis zu 50 Kinder, Jugendliche und Erwachsene betreut. Auf großes Interesse stoßen die Ferienreitkurse, die seit vielen Jahren in den Oster- und in den Sommerferien als integrative Maßnahmen mit behinderten und nichtbehinderten Teilnehmern durchgeführt werden.

Angebote für Jugendliche

Seit 2005 bietet die Jugendfreizeitgruppe (JFG) „Herkules“ als eigenständige Unterorganisation des VKM regelmäßig ein attraktives Freizeitangebot für behinderte Jugendliche an. Verantwortlich für das Programm sind Diplom Sozialpädagogin Jutta Kellner und Diplom Pädagoge Markus Bauer zusammen mit der JFG-Vorsitzenden Nicola Hausler.
Während behinderte Menschen heute von der frühen Kindheit an über Schule und Berufsausbildung gute Einrichtungen vorfinden, besteht für behinderte Jugendliche noch ein Defizit an geeigneten Freizeitangeboten. „Wie gesunde Teenager so wollen auch behinderte junge Menschen öfter einmal gemeinsam etwas unternehmen, sich ohne ihre Eltern oder Betreuungspersonen mit Gleichaltrigen unterhalten“, sagt Christa Weiß. Zum Angebot der JFG Herkules gehören deshalb gemeinsame Kinobesuche oder Bowling ebenso wie Ausflüge oder gar Segelfliegen beim Flugsportclub Schwandorf.

Ein Benefizkonzert zum Jubiläum

Das 40-jährige Bestehen feierte der VKM ganz bewusst mit einem Benefizkonzert. Karl Frimberger konnte dafür das Bundespolizei-Orchester gewinnen. Am 24. Oktober 2009 spielte die Big Band des Bundespolizei-Orchesters unter Leitung von Chefdirigent Stefan Weber im Antoniussaal in Regensburg kräftig auf. Freunde der gehobenen Unterhaltungsmusik durften von der Klassik bis zum Swing zusammen mit behinderten Menschen einen unterhaltsamen Abend erleben, so die Vereinsvorsitzende Christa Weiß.

Geschichte und Ziele

Der Verein für Körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V., Regensburg, wurde am 29. Juli 1969 unter dem Namen Verein zur Förderung spastisch gelähmter und körperbehinderter Kinder e. V., Regensburg ins Vereinsregister beim Amtsgericht Regensburg eingetragen.
Seit 1997 führt der Verein den Namen „Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte e. V., Regensburg“.

  • Der Verein wurde als eine Elterninitiative gegründet.
  • Der Verein ist als gemeinnütziger Verein anerkannt.
  • Auf die Initiative des Vereins gehen die Gründung des Kinderzentrums St. Martin und des Pater-Rupert-Mayer-Zentrums in Regensburg zurück.
  • Die Mitglieder wollen helfende Hand für behinderte Menschen und ihre Angehörigen sein. Sie arbeiten Hand in Hand mit erfahrenen und kompetenten Therapeuten.

Der Verein plant, ein Reittherapiezentrum im Großraum Regensburg aufzubauen. Dieses soll neben den Therapien eine Begegnungsstätte für behinderte und gesunde Menschen sein. Durch ein solches Therapiezentrum können Arbeitsplätze für Behinderte und Nichtbehinderte geschaffen werden. Ein weiterer Ausbau – z. B. Urlaubspension – ist angedacht.

Ziele:

  • Verbesserung der Lebensqualität körper- und geistigbehinderter, entwicklungsverzögerter und verhaltensauffälliger Menschen sowie Sinnesbehinderter (Kontakte herstellen, gemeinsame Freizeitgestaltung, Therapie . . .)
  • Eltern beraten und unterstützen
  • Information über Anlaufstellen für Infos aller Art zu diesem Thema
  • Hilfsquellen erschließen

Fernziel:

  • Gründung eines Reittherapiezentrums als Begegnungsstätte zwischen gesunden und behinderten Menschen
  • Damit können Angebots- und Therapiezeiten ausgebaut und flexibler organisiert werden
  • Behindertengerechte Ferien- und Urlaubsmöglichkeit schaffen (Urlaubspension)
  • Dadurch würden Arbeitsplätze für Behinderte und Nichtbehinderte entstehen

Schwerpunkte der Arbeit:

Therapeutisches Reiten; umfasst drei Bereiche:

  • Hippotherapie: Einzelbehandlung, reguliert den Muskeltonus, lässt pysiologische Bewegungen erfühlen, vermindert Schmerzen, fördert das Gleichgewicht
  • Heilpädagogisches Reiten und Voltigieren: Einzel- oder Gruppenbehandlung, fördert die Bewegung, fördert das Sozialverhalten, steigert das Selbstwertgefühl, behinderte und nichtbehinderte Menschen können gemeinsam voltigieren – fördert die Integration
  • Reiten als Sport für Behinderte: Einzel- und Gruppenunterricht möglich, behinderte und nichtbehinderte Menschen können gemeinsam diesen Sport ausüben und sich auch bei Wettkämpfen messen

Die Therapeutinnen sind ausgebildete Fachkräfte (Ergotherapeutin, Krankengymnastin, Dipl. Pädagogin) mit Zusatzausbildungen für Therapeutisches Reiten
Integrative Ferienreitkurse und Voltigierkurse für Kinder und Jugendliche

Betreute Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Zur Zeit werden ca. 50 Kinder, Jugendliche und auch einige Erwachsene am Reiterhof Max Uhl in Schwarzhöfe bei Wolfsegg betreut
Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen: Katholische Jugendfürsorge: Bischof-Wittmann-Schule, Pater-Rupert-Mayer-Zentrum, Cabriniheim, St. Vincentheim
Einzugsgebiet: Stadt und Landkreis Regensburg, teilweise auch darüber hinaus.

Finanzierung

Manchmal übernehmen die Krankenkassen die Unkosten für das Therapeutische Reiten. Die Handhabung ist jedoch recht unterschiedlich. Deshalb herrscht teilweise große Unzufriedenheit bei den Betroffenen.
Um für die Eltern oder Behinderten die Therapie ermöglichen zu können, übernimmt der VKM einen Teil der Unkosten.

Behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind sehr dankbar, wenn sie Unterstützung erfahren. Der VKM  ist deshalb auf Spenden angewiesen.

Der VKM freut sich über Patenschaft für einzelne Patienten, bei denen die Krankenkasse nichts bezahlt.
Der VKM hat bereits einen kleinen Grundstock für den Bau einer Reithalle mit behindertengerechter Aufstiegshilfe, Behindertentoilette und Aufenthaltsraum.
Der VKM freut sich über Tier-Patenschaften zur Anschaffung von Therapiepferden und deren Unterhalt.

Aktionen

Ponyreiten beim MZ-Kinderbürgerfest im Regensburger Stadtpark.

Betreuung eines Verkaufstands in der Adventszeit, Flohmarktstand

Maßnahmen zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderung: Künstlerprojekt „Crescende“: Siehe unter www.crescende.de.

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Christa Weiß, Vorsitzende, Metzgerweg 34, 93055 Regensburg, Telefon 0941/40592
Sandra Roggenbuck, stv. Vorsitzende
E -Mail des Vereins: info@vkm-regensburg.de
Bankverbindung: Sparda-Bank Ostbayern, IBAN: DE08 7509 0500 0000 45 31 61 – BIC: GENODEF1S05
Finanzamt Regensburg, Steuernummer 244/111/30076

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