Nepalabend zu Gunsten der Reittherapie
Kurzfristig
stellte Heribert Wirth einen Nepalabend für unseren Verein zur Verfügung.
Am Samstag, 14. August, von 19 bis 22 Uhr kamen trotz Dauerregens bis kurz nach
Beginn der Veranstaltung 232 Gäste in den Nepal Himalaya Pavillon bei Wiesent.
Sie erlebten einen ganz besonderen Abend mit nepalesischer Folklore und nepalesischen
Spezialitäten.
232 Gäste
Für 273 Personen waren telefonisch Karten reserviert worden. 67 von ihnen waren (aufgrund des schlechten Wetters) nicht erschienen. So war es kein Problem, an 13 Besucher Karten auszugeben, die ohne Reservierung auf gut Glück einfach gekommen waren. Sieben Gäste hatten ihre Karten bereits im Vorverkauf erworben und weitere sechs hatten nicht über unseren Verein, sondern dirket über den Tempelherren reserviert.
Sie und alle anderen Besucher können
sich glücklich schätzen. Die Tanzvorführungen mussten zwar wegen
des Regens von der Freifläche vor der Stupa in den Pavillon verlegt werden.
Doch der Abend im Pavillon hatte eben seinen ganz besonderen Flair. Und kurz
nach Beginn der Vorstellung mit den bekanntesten Künstlern der nepalesischen
Akademie für Tanz hörte es auf zu regnen. So war es den Besuchern
gegönnt, nach den Tanzpräsentationen die gesamte Anlage mit all ihren
Angeboten bei einem zwar etwas kühlen, aber schließlich doch trockenem
Abend zu genießen.
Ein Teil des Eintrittsgeldes für die Reittherapie mit behinderten Menschen
Während der Vorführung hatten sich die Besucher warm angezogen und
mit Decken ausgerüstet im Pavillon
wohl gefühlt. Der Einrtitt kostete pro Person 9 Euro. 6 Euro davon gingen
an die Nepalesen, die den Abend organisierten und gestalteten und nepalesische
Spezialitäten anboten. Drei Euro davon erhielt der Verein für Körper-
und Mehrfachbehinderte für die Reittherapie mit behinderten Menschen. Tee
und Momo, eine Art Maultaschen mit pikanter Füllung und würziger Sauce,
wurden zum Kauf angeboten und von fast allen Besuchern probiert und vielfach
sogar mehrmals nachgeordert.
Zu
besichtigen war bei dem Abend auch eine Ausstellung von rund 50 Buddhafiguren,
alles Unikate. Ein nepalesischer Töpfer zeigte die Kunst seines Handwerkes,
worüber die meisten Besucher nur staunen konnten. Und im Laden der Nepalesen
wurde dann auch einiges eingekauft. Vom Erlös können sich die Nepalesen
zumindest einen Teil ihres Aufenthaltes in Wiesent finanzieren.
Nepal-Pavillon soll der Welt den Frieden künden
Architekt Amrit R. Shakya führte durch das Abendprogramm. Darüberhinaus erzählte er einiges über Nepal, den Pavillon und die nepalesische Folklore. Der Pavillon, zusammengesetzt aus einem quadratischen hinduistischen und einem runden buddhistischen Teil, wolle der Welt den Frieden künden, über das friedliche Zusammenleben der beiden so gegensätzlichen Religionen in Nepal berichten. Das Wort "Krieg" gibt es in der nepalesischen Sprache nicht, berichtet Amrit.
Die nepalesichen Tänzer mit Architekt Amrit R. Shakya (links)
Abschließend tanzten die nepalesischen Künstler mit den Gästen
Den
ganzen Tag hatte es geregnet. Rund 20 Prozent der Interessenten, die Karten
reserviert hatten, kamen deshalb nicht. Für alle anderen hat sich das Warten
im Regen gelohnt. Der Regen hörte auf und sie erlebten einen informativen
und unvergesslichen Abend mit nepalesischer Folklore.
Text und Fotos: Engelbert Weiß
Nepal Himalaya Pavillon Wiesent
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