REGENSBURG. Delfine üben seit Urzeiten eine magische Anziehung auf Menschen aus. Wie die Hippotherapie mit Pferden so wird die Delfintherapie mit Delfinen besonders auch für Menschen mit Behinderungen eingesetzt.
Auf den „Regensburger Delfintagen“ vom 22. bis 24. September kann man sich darüber eingehend informieren. Roma Spring und Volker Todt vom Human-Dolphin-Relationship-Forschungsprojekt (HDR, Kiel/Teneriffa) berichten dabei über ihre Erfahrungen aus Begegnungen von Menschen und Delfinen auf dem offenen Meer und möglichen entwicklungsfördernden Wirkungen. Bei einem Vortrag am Freitag, 22. September, um 20 Uhr in der Montessori-Schule im Schloss Prüfening, Prüfeninger Schlossstraße 73 c, informieren sie über das deutsch-englische Forschungsprojekt, das 1998 gegründet wurde. Anmeldung und nähere Auskunft bei Edeltraud Manninger, Telefon (0941) 3075816. Unkostenbeitrag zehn, ermäßigt sieben Euro.
Das HDR-Forschungsprojekt befasst sich mit der Frage, welche Wirkung naher Kontakt mit Delfinen in ihrem natürlichen Lebensraum auf Menschen hat und ob bzw. unter welchen Umständen und für wen diese Wirkung therapeutischen Wert haben kann. Durch Visualisationen, auditive und optische Eindrücke werden die Besucher auf eine Reise in die Welt der Delfine und Wale eingestimmt. Das Kernstück des Abends sind authentische Berichte von Begegnungen und Beziehungen mit Delfinen in europäischen Gewässern, untermalt von einzigartigen Farb-Dias. Die beiden Referenten berichten aus ihrer Arbeit von tiefen Erlebnissen in speziell angeleiteten Begegnung mit wilden Delfinen auf dem offenen Meer. Sie geben auch kurze Einblicke in das laufende Forschungsprogramm zur Evaluation einer Delfin-Familientherapie.
Im Internet unter: www.human-dolphin-research.com
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