Bürgermeisterin Petra Betz von Künstlerprojekt "Crescende" begeistert
Bürgermeisterin
Petra Betz ist begeistert vom Künstlerprojekt "Crescende", das
der Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte e. V., Regensburg, in
Zusammenarbeit mit dem Kulturreferenten der Stadt Regensburg, Klemens Unger,
dem Regensburger Kulturmäzen Oswald Zitzelsberger und dem Kunst- und Gewerbeverein
Regensburg organisiert. Rund 20 000 Behinderte leben in der Stadt Regensburg,
berichtete Betz bei der Auftaktveranstaltung im Regensburger Presseclub, 17
500 von ihnen sind als "schwerbehindert" eingestuft. 30 Millionen
Euro Kostenerstattung an den Bezirk wendet die Stadt Regensburg jährlich
für diese Menschengruppe auf.
Die Politik und Geld könne aber "nur den Rahmen" bieten. Initiativen müssten diesen Rahmen "mit Leben füllen". Bürgermeisterin Betz, die dem Projekt "Crescende" die Tür geöffnet hat, wünscht allen Beteiligten viel Freude. Die Aktion im Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderung werde "ein Gewinn für die ganze Gesellschaft" sein.
Durch gemeinsames Tun soll das Künstlerprojekt "Crescende" "Barrieren abbauen helfen", betonte stellvertretende Vereinsvorsitzende Christa Weiß bei der Auftaktveranstaltung. Es gehe darum, "sich auf etwas Neues einzulassen" und damit "ein fruchtbares Miteinander anzustoßen".
Nicht Geld sei entscheidend, sondern "dass jemand merkt, dass er angenommen
ist", sagte Walter Schaller vom Kunst- und Gewerbeverein zum Projekt "Crescende".
Behinderte wie Künstler wollen kommunizieren "und damit soll etwas
weitergehen", lobte er das Engagement des Vereins.
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